Worte, die wirken – Birgit & Janine über Ausdruck, Konditionierung & innere Wahrheit

Shownotes

Das Kehlzentrum ist das einzige Zentrum im Human Design, das direkt nach außen wirkt – in die Welt, in Beziehungen, in die Art, wie wir uns zeigen.

In dieser Folge sprechen Birgit Bialke und Janine Schrick über etwas, das wir alle täglich tun – reden. Und darüber, wie wenig wir dabei oft wirklich bei uns sind.

Birgit hat ein definiertes Kehlzentrum: eine feste, verlässliche Art des Ausdrucks – und trotzdem eine lange Lernkurse, diese Energie wirklich weise einzusetzen. Janine ist undefiniert: offen für Einflüsse, konditionierbar, und gerade deswegen auf eine besondere Weise sensibel für das, was Sprache wirklich trägt.

Sie sprechen über: ✦ Was es bedeutet, wenn Ausdruck „einfach raus muss" – und was dahintersteckt ✦ Warum missionarisches Sprechen oft mehr über uns aussagt als über die Botschaft ✦ Wie Gewaltfreie Kommunikation das Verhältnis zur eigenen Stimme verändert ✦ Was passiert, wenn wir lernen, ein definiertes oder undefiniertes Zentrum wirklich zu nutzen – statt von ihm genutzt zu werden ✦ Warum Sprache gerade jetzt, in einer angespannten Welt, ein unterschätztes Werkzeug ist

Eine Folge über Konditionierung, Ehrlichkeit und die Frage: Wie nutze ich dieses Werkzeug – statt es unbewusst gegen mich einzusetzen?

—— Zu Gast: Janine Schrick Website: https://janineschrick.de Kongress „Gemeinsam wirken" (September, Bielefeld): https://gemeinsamwirkenkongress.de

—— Vom Kopf ins Herz – der Podcast für alle, ie nicht länger nur funktionieren wollen. Mit Birgit Bialke – Heilpraktikerin, Human Design Analytikerin (IHDS), Systemische Familienaufstellerin.

Website: https://www.birgit-bialke.de Podcast auf Apple: https://podcasts.apple.com/de/podcast/vom-kopf-ins-herz/id1577562658 Instagram: https://www.instagram.com/birgitbialkehumandesign/ Threads: https://www.threads.com/@birgitbialkehumandesign

Transkript anzeigen

00:00:06: Herzlich willkommen in einer neuen Woche.

00:00:07: bei einer neuen Folge im Podcast vom Kopf ins Herz.

00:00:11: Mein Name ist Birgit Bialke und in diesem Podcast dreht es sich rund um alle handfesten Dinge in unserem Leben, die dazu führen dass wir gesunde Beziehungen haben eine gesunde beziehung zu uns selber eine gesundene Beziehung zum Partner oder zur Partnerin zu den Kindern zu den Kollegen usw.. Ich wünsche mir von Herzen das jeder Mensch wirklich jeder Mensch diesen Weg geht gut mit sich verbunden ist und den Platz im Leben gefunden hat, wo er wirklich eher sie es hingehören.

00:00:42: Das ist mir von Herzen wichtig!

00:00:44: Zusätzlich gebe ich euch immer wieder Beispiele aus meinem Leben von irgendwelchen anderen schlauen Leuten.

00:00:51: oder ebenso wie jetzt in dieser neuen Folge habe ich den Austausch mit meiner lieben Freundin Janine Schrick.

00:00:59: wir unterhalten uns über JungDesign.

00:01:02: Ich hoffe sehr dass es in der Sprache ist, die ihr gut und leicht verstehen könnt.

00:01:07: Jetzt haben Janine und ich uns zum Thema.

00:01:11: was bedeutet diese definierte bzw nicht definierte Kehle?

00:01:17: Also was heißt das?

00:01:18: Was ist das mit dem Ausdruck?

00:01:21: wie unterscheiden wir uns da?

00:01:23: Janin ist da nicht definiert!

00:01:25: Ich bin definiert also... Wir geben euch aber wirklich ganz viele Beispiele dazu und ich hoffe, dass ihr da etwas von mitnehmen könnt.

00:01:33: Warum mache ich diese Folgen?

00:01:34: Mir ist es einfach wichtig, dass das Feld größer wird oder dieser Blick auf die eigene Spezialität und die Andersartigkeit des anderen Menschen.

00:01:49: Dass wir da unseren Geist und unserem Blick erweitern.

00:01:53: Weil ich mir ja wünsche, dass die Menschen in der Lage sind gute Beziehungen miteinander zu führen.

00:02:00: Ich bitte euch darum, dass ihr mir oder auch Janine Feedback gibt.

00:02:06: Damit wir wissen ob wir euch mit unserer Sprache erreichen oder auch nicht weil wenn wir es nämlich nicht tun dann dürfen wir da was ändern.

00:02:12: das ist mir ganz wichtig.

00:02:14: Wir hatten ja schon mal eine Folge zusammen aufgenommen da ging es um die Emotionalität.

00:02:18: Da haben wir super viele positive Feedbacks bekommen.

00:02:21: Ich glaube, das war etwas was ihr alle gut greifen konntet und ich hoffe dass wir das jetzt mit dieser Folge auch hinbekommen haben.

00:02:28: Ihr könnt es auch bei YouTube sehen.

00:02:30: dann seht ihr Janine und mich live in Farbe Und ihr könnt sowohl bei Spotify als auch bei Youtube wirklich kommentieren.

00:02:39: Dieses Kommentieren oder Liken hilft sowohl mir als auch Janin noch mehr in die Sichtbarkeit zu kommen.

00:02:47: Ihr wisst das bestimmt in diesem ganzen Podcast-Universum und bei Insta und Wo nicht überhaupt, in dieser ganzen Bubble und Branche.

00:02:56: Es ist so schwer gesehen zu werden weil wir alle diesen Algorithmus unterliegen und deshalb bin ich zum Beispiel sehr auf das Mitwirken in Form von Likes und Kommentaren eurerseits angewiesen.

00:03:11: Und wie immer dürft ihr uns Fragen stellen!

00:03:14: Wir sind wirklich heiß drauf eure Fragen zu beantworten.

00:03:18: Alles, was Janine betrifft und auch was mich betrifgt kommt in die Show-Notes.

00:03:22: Dann könnt ihr mit Janin oder auch mir Verbindung aufnehmen.

00:03:26: Und Janin gestaltet im September einen großen Kongress in Bielefeld zum Thema Jungdesign und Kinesologie.

00:03:36: da sind gibt es Karten auch das verlinke ich.

00:03:39: vielleicht hat ja die eine der andere Lust dahin zu kommen.

00:03:42: also jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß mit der neuen Folge.

00:03:48: Liebe Janin, herzlich willkommen wieder im Podcast.

00:03:52: Genau!

00:03:52: Wir beide bekannt aus Fug und Fernsehen haben wir gerade gesagt.

00:03:56: Stellen uns jetzt auch nicht mehr vor... Also, ne?

00:04:00: Wir sind beides Jung-design-Analytikerinnen.

00:04:02: Das können wir ja gerne sagen Und die Leute, die uns beiden noch nicht gehört haben können in.

00:04:08: Ich glaube vor einem Monat haben wir die Folge über die Emotionalität gemacht.

00:04:12: Das können die Menschen nochmal nachhören oder bei YouTube gucken, so wie das jetzt auch.

00:04:16: So heute wollen wir über was sprechen?

00:04:19: Über das Kehlzentrum.

00:04:20: Genau!

00:04:21: Was ist denn das?

00:04:24: Das Kälzentrum.

00:04:26: Das Zentrum da.

00:04:27: Muss mal gucken ob ich das schaffe hier dahinten.

00:04:29: Ja genau.

00:04:31: Das ist das im Grunde wo ja die Energie Von überall sozusagen hinströmt, was uns Menschen

00:04:38: zu

00:04:38: oder was so eine ureigene menschliche Ein menschliches bedürfnis ist nämlich uns auszudrücken Egal in welcher vornen wort oder tat.

00:04:49: also wir wollen uns ausdrücken.

00:04:50: Wir wollen die dinge die wir gelernt haben Ausdrücken wir wollen Uns als Persönlichkeit nach außen präsentieren mit hier klamotte Mit der art und weise wie wir sprechen mit den Dingen die wir tun.

00:05:03: genau das ist dass Das ist dieses Tentrum.

00:05:06: Genau, den gibt es.

00:05:07: Also ich will gar nicht so doll in diese... Ich hoffe wirklich fachsimplendig wieder so doll also wenn... Also ich möchte das immer so runterbrechen dass die Leute das auch verstehen weil ich da zu nahe gehe.

00:05:17: Vielleicht ist ja auch was mit mir mal im Gehitzentrum zu tun.

00:05:22: Ich kann so richtig mit fach simpeln und dann versteht man mich nicht.

00:05:25: In der Medizin kann ich das übersetzen beim Jungdesign Ja, also es gibt.

00:05:29: aber den Unterschied muss ich sagen wenn man auf so eine Landkarte oder so ein Schad guckt dass manchmal dieses Ding da hier farbig ist und manchmal nicht.

00:05:38: Und das nennt man ja definiert wenn's farbig is und offen wenns weiß ißt!

00:05:43: Ich bin die definierte Kehle bis die offene Kehle.

00:05:48: Und über diesen Unterschied... und

00:05:49: definiert, offen ist sie nicht aber und definieren ja.

00:05:51: Und definiert?

00:05:52: Ja genau!

00:05:52: Über diesen Unterschied wollen wir uns ein bisschen austauschen um das ein bisschen greifbarer zu machen was es so bedeutet auch im Zusammenspiel mit anderen Menschen.

00:06:02: Ja voll und genau.

00:06:03: und dass was uns ja auch wichtig ist immer wieder darauf hinzuweisen es nicht ein besser oder schlechter gibt, ne?

00:06:10: Es gibt nicht irgendwie... Also je bunter desto gut oder sowas.

00:06:14: und wenn man da nur zwei Zentren hat, oh Gott ich hab nur zwei.

00:06:18: So ist das nichts sondern alles ist wunderbar und perfekt so wie's isst und einfach nur anders.

00:06:24: Genau!

00:06:24: Und alles hat seine Schätze.

00:06:26: also auch ein undefiniertes Zentrum hat einen Schatz und natürlich aber auch eine Herausforderung genauso wie ein definiertes Centrum.

00:06:33: Genau, genau.

00:06:34: vielleicht fangen wir mit dem definierten Zentrum an oder

00:06:38: Ja, gerne.

00:06:40: Genau.

00:06:41: Würdest du sagen, dass du das fühlst, Birgit?

00:06:43: Dass so eine ... Also man sagt ja... Oder was sagt man denn überhaupt?

00:06:48: Was sagt man in der Uni sein, wenn man ein definierte Kehle hat?

00:06:52: Dann bin ich festgelegt mit dem, wie ich mein Ausdruck habe, ne?

00:06:56: Genau.

00:06:57: Das heißt halt eigentlich, dass es auch wirklich einen immer egal mit wem du redest.

00:07:01: Du redest quasi immer auf Birgithart,

00:07:03: ne?!

00:07:04: Mhm!

00:07:05: Würdest du das auch sagen, dass du das merkst?

00:07:07: Dass du die immer gleichen Vokabeln zur Verfügung hast, sag ich mal.

00:07:10: Und auch die ... Ich sag mal... Du bist ja eine emotionale Person, haben wir letzte Mal darüber gesprochen, dass deine Emotionalität sich ausdrückt zum Beispiel.

00:07:19: Also würdest du das so sagen?

00:07:21: Ja.

00:07:23: Doch!

00:07:23: Also ich glaube, oder ich kann mich nicht immer gut selber spiegeln aber ich weiß, dass die Art und Weise wie ich rede oder was da mitschwingt.

00:07:34: Das hatten wir ja gerade, als wir im Vorfeld gesprochen haben das immer noch die Emotionalität mitschwinkt.

00:07:41: also die ist immer drin und ich denke schon ich habe meine festgelegte Art und Weise mich auszudrücken wobei ich sagen muss dass sich im Laufe meines Lebens sehr ganz viel darüber gelernt habe wie ich mich ausdrücke.

00:07:58: Und da hat mir halt die gewaltfreie Kommunikation, ich glaube deshalb war mir das auch immer so ein Drang, weil ich ... So wie ich bin früher mit allem rausgeplatzt bin!

00:08:07: Ich hab alles rausposaunen, ob das richtig war?

00:08:11: Das war jetzt meine Meinung.

00:08:12: und dann bin ich ja noch so missionarisch unterwegs gewesen... Dann habe ich dann die Leute damit zugetextet, glaub' ich Also ich bin kein Mensch der im Redeschwall erstickt, dass auch nicht.

00:08:25: Aber ich konnte schon auf dem Punkt genau treffen.

00:08:29: Das war nicht immer gut und das hat mich, dass die Gewaltfrau Kommunikation gelernt anders zu sprechen.

00:08:35: Und das habe ich sehr geprägt!

00:08:37: Ich habe Lieblingswörter.

00:08:43: Ja oder auch Trendwörtern.

00:08:46: Die mir dann so gut gefallen, dann nehme ich sie auch noch mal mit.

00:08:51: Das ist zum Teil ganz alte, so Mischugge

00:08:53: z.B.,

00:08:54: wie Mischuge das ja ein ganz, ganz altes jüdisches Wort finde ich.

00:08:58: Das klingt so schön oder?

00:09:01: Ja aber das benutzt du dann eben auch egal ob Du mit dem Oberdoktor Hönernen sprichst oder ob Du einem Kind im Kindergarten sprichest.

00:09:10: Mit Kindern spreche ich glaube schon anders Aber das macht ja intuitiv, weil tatsächlich ist meine Sprache mit den sogenannten Vorgesetzten nicht anders als wenn es die Lieblingskollegin an meiner Seite ist.

00:09:24: Ja genau und das muss jetzt auch gar nicht ein Vorgesetzter sein aber ich sage einfach mal einen anderer Mensch aus einem anderen Kontext oder sowas ne?

00:09:32: Ja gut ich arbeite dabei in einem Bereich wo wir durchaus noch also unter anderem wenn ich in der Klinik bin bin ich einer ganz darin Hierarchie.

00:09:42: Versuchen mich die Hierarchien Allzuordnen, so was ja nicht immer.

00:09:48: Und würdest du sagen dass du auch weißt das du dich auf deine Stimme verlassen kannst?

00:09:52: Ja!

00:09:53: Ja und auch auf dein Ausdruck.

00:09:57: Also du weißt dass du einen Ausdruck hast nach außen.

00:09:59: das bedeutet das ja auch.

00:10:00: also du hast eine Wirksamkeit die ist dir bewusst.

00:10:04: also weißt du das?

00:10:05: Nein Das weiß ich nicht

00:10:10: Aber du hast das gelernt mittlerweile dass das so ist.

00:10:13: Ja, ich glaube ja... Ich mach Podcast.

00:10:16: Ich gehe mit meiner Stimme raus.

00:10:21: Ich sage die Dinge, die ich so mitkriege.

00:10:24: Also mittlerweile mache ich es nur noch auf Ansage auch.

00:10:27: Wenn ich mich irgendwo einfühle dann ist das ja auf Ansagen und bitte!

00:10:31: Dann sage ich das aber mir ist nicht immer bewusst welche Wirkung ich mit meiner.

00:10:35: Aber

00:10:38: das ist der traurige Teil, finde ich immer.

00:10:40: Da hat man schon so ein geiles Teil mitgekriegt irgendwie und trotzdem nicht unbedingt immer checken.

00:10:46: Das heißt es nämlich nicht!

00:10:47: Das ist auch wichtig dass wenn man jetzt sieht aus seinem eigenen Chart dieses Zentrum leuchtet da bei mir... Das finde ich nicht könnte dabei rauskommen, dass ich eine Auswirkung habe.

00:10:59: Das kann also auch sein, dass man das vielleicht hat aber nicht weiß.

00:11:05: Also es ist ja mit einem sehr wichtigen, nenne ich jetzt mal Energiezentrum bei mir verbunden.

00:11:12: Dieser ganze Kanal der sich dadurch bildet, das ist ja der Kanal des Charismas und dieses Blitzschnelle – Ich schieße raus!

00:11:21: Das hat ja nicht immer dazu geführt dass die Leute mich gefeiert haben.

00:11:25: Und ich glaube deswegen habe ich dann auch verlernt mehr vielleicht dessen bewusst zu sein oder Dem überhaupt noch so eine Gewichtung.

00:11:33: Also eigentlich ist es gefährlich, aber ich muss es ja trotzdem.

00:11:36: Ja genau.

00:11:40: Sehr spannend auf jeden Fall!

00:11:42: Und wie ist das dann?

00:11:43: Entschuldige.

00:11:44: Ist schon gut.

00:11:45: Ich habe gerade auch nur laut gedacht vor mich hin.

00:11:48: Dann hat man einen ganz klar angelegtes Talent von dir.

00:11:53: Also sich charismatisch auszudrücken, was ja nicht unbedingt auf Worte beinhaltet.

00:11:59: Wenn du diesen Kanal ansprichst, der zeichnet sich in erster Linie durch Handlungen aus.

00:12:04: Es gibt da andere Bereiche an der Kehle, wenn wir jetzt so einen jungen Design Talk ... Die sind sehr viel mehr in Worte.

00:12:11: Da geht es um Worte.

00:12:12: aber gerade da geht das eigentlich eher um die Handlung und dann hat man sowas und weiß gar nicht dass man damit wirklich auch etwas bewegen kann.

00:12:21: Also dass man ja auch im Außen, das heißt nicht, dass man jetzt vor auf einer Bühne stehen muss oder sowas.

00:12:27: Sondern auch im Miteinander in eins zu eins hast du ja eine Auswirkung so sehr total hilfreich wahrscheinlich dazu.

00:12:35: oder würdest du sagen es hat sich was verändert?

00:12:37: dadurch, dass du das weißt?

00:12:38: Dadurch, dass ich das über das Jung Design gelernt habe, hat sich ganz viel verändert.

00:12:42: Das war mir vorher überhaupt nicht bewusst und das ist ein ganz wichtiger Anteil meiner Persönlichkeit.

00:12:49: Ja, total.

00:12:50: Genau.

00:12:50: Und auch wenn das jetzt nicht an so präsenter Stelle ist wie bei dir hat es ja bei jedem Menschen im Grunde einen positiven Effekt, sag ich mal, wenn ich das über mich weiß oder?

00:13:01: Ja immer!

00:13:02: Also das liebe ich ja daran... Ich hatte neulich eine Frau die hat gesagt, ah ja dieses Jungdesign ist schon komisch.

00:13:08: damit packst du mich in eine Schublade wo ich so denke, nee eben nicht.

00:13:15: Das ist ja.

00:13:17: Also je mehr ich da von mir weiß, desto besser kann ich ja mit mir umgehen und verstehe mich besser.

00:13:23: Ich kann damit natürlich auch die anderen Menschen einordnen oder verstehen.

00:13:28: nicht einordnend wäre auch kategorisieren.

00:13:31: Das ist eine ganz andere Tiefe das kann ich gar nicht so ausrücken.

00:13:33: für mich hat sich deutlich erleichtert.

00:13:36: Genau, also es gibt so zwei Bilder die ich dazu habe.

00:13:39: Von wegen Schubladen das mag ich gerne weil ich finde schon dass ist das eine Schublade ist aber es ist halt eine wo nur du reinpasst.

00:13:45: Also wir fangen quasi mit den großen Schubladen an bei den Typen wo dann erstmal alle Generatoren reinkommen Dann teilen wir sie auf in die Manifestierende und die reinen Generator Und dann kommt da immer mehr zu und die Schubladet wird sozusagen immer kleiner immer kleiner bis sie halt so klein ist dass nur noch du rein passt und er passt halt auch dann kein anderer mehr rein.

00:14:01: Ja stimmt von daher kann man habe ich das irgendwann mal genommen, dieses Schubladenbild.

00:14:06: Was sich total für mich stimmig anfühlt und ich hatte auch mal eine Klientin die sagte sie möchte nicht in ein Korsett gepresst werden.

00:14:14: dann hab' ich gesagt genau das würde ich auch nicht wollen da kriegt man ja kein Luft.

00:14:18: Für mich fühlte es sich eher an wie einen Maßgeschneiderte Anzug, indem ich mich so gut bewegen kann wie sonst nicht.

00:14:23: So ne?

00:14:24: Genau das Bild mag ihr auch gerne.

00:14:26: Ja super schön!

00:14:29: Ja okay zurück zur Kehle.

00:14:32: Genau, zurück zu deiner Kehle.

00:14:34: Die ist ja nur mal offen!

00:14:36: Joa,

00:14:36: die ist genau...die ist offen.

00:14:40: Heißt für dich was?

00:14:42: Ja, genau heisst für mich...ach genau warte.

00:14:44: eine Frage habe ich noch

00:14:45: bevor

00:14:45: meine offene oder undefinierte Kähle kommen.

00:14:48: Wenn du etwas vorbereitest ne also wenn du zum Beispiel ein Referatflüger in der Schule oder sowas vorbereitet hast Hast du das dann..also kannst du das ablesen?

00:14:56: Kannst du das so wie du es vorbereitet hast ablese?

00:14:59: Kannste nicht?

00:15:00: Warum

00:15:01: nicht?!

00:15:03: Dafür bin ich zu kreativ, glaub' ich.

00:15:06: Okay aber das was du vorbereitet hast sag' ich mal?

00:15:08: Das kriegst Du hin dass das was Du vorbereitet hasst dass Du das auch transportiert bekommst.

00:15:12: Also im Grunde das Ziel was Du Dir gesetzt hast in der Ausarbeitung dieses Referates... ...das Hast Du dann auch transportiert.

00:15:20: Ja Ich kann nur nicht stumpf ablesen weil man dann hört er sich ableset und da bin ich es nicht mehr.

00:15:24: ich

00:15:25: Ja, okay.

00:15:26: Gut!

00:15:27: Das ist ja noch mal eine andere Geschichte.

00:15:28: Genau, deshalb meine ich, habe ich zu kreativ.

00:15:30: Wenn ich einen Podcast aufnehme, nehme ich den zweimal auf meistens... Meistens sogar weil ich weiß ja was ich ausdrücken will und welche Worte ich finden will.

00:15:41: aber beim ersten Mal klingt es dann habe ich Notizen und dann versuche mich immer notizen entlang

00:15:45: zu hangen,

00:15:46: dann hört sich das ganz schlimmer und da muss ich's nochmal aufnehmen und dann gehts.

00:15:54: Aber das ... ja, okay.

00:15:55: Das verstehe ich und du kannst aber auch, also Podcast, apropos... Du kannst halt einen Podcast aufnehmen, obwohl niemand anders dabei ist.

00:16:03: Also du sprichst sozusagen einfach deine Worte nach deinem Thema was du dir vorher überlegt hast.

00:16:12: Genau!

00:16:12: Und hast damit eine Auswirkung?

00:16:14: Das könnte man so zusammenfassen in Bezug auf eine definierte Kehle.

00:16:18: Ach, das ist ja spannend.

00:16:19: Da wüsste ich jetzt gerne von meinen Lieblingspodcastern die oftmals Interviewpartner haben.

00:16:26: Das habe ich ja nicht so oft, ne?

00:16:29: Also nicht definiert sind in ihrer Kehle.

00:16:31: Genau!

00:16:32: Jetzt kann man das natürlich auf andere Sachen auch noch.

00:16:35: Generatoren glaube ich funktionieren schon am besten in Interviews.

00:16:39: Aber wenn ich mir vorstelle mit meiner undefinierten KehLE... Ich möchte jetzt ein Podcast aufnehmen wo ich tatsächlich schon oft darüber nachgedacht hab.

00:16:47: Mir werden immer wieder Feedbacks zu meiner Stimme gegeben weil ich manchmal Meditationen

00:16:52: Ja.

00:16:55: Und dann habe ich immer gedacht, oh ja das fände ich auch irgendwie toll so ein Podcast machen und dann überhaupt bei der Vorstellung werde ich schon so alleine auf gar keinen Fall.

00:17:03: aber ich liebe dass wenn du mich fragst ob ich hierher komme und mit dir wieder weil ich könnte mich gar nicht... Ich wüsste gar nicht was sie sagen sollte ehrlich gesagt.

00:17:14: Spannend, da hast du eher so viel zu sagen?

00:17:16: Ja voll!

00:17:17: Richtig viel zu sein.

00:17:19: Aber eben nur dann wenn mich jemand fragt Das ist auch mein Gefühl.

00:17:22: Oder wenn ich in irgendeiner Form aufgefordert werde oder eine Reaktion habe, das hab' ich natürlich auch manchmal.

00:17:31: Aber da hab' ... vielleicht hatte ich ja einfach keine Reaktionen alleine im Podcast zu machen, keine Ahnung!

00:17:37: Ich

00:17:37: kann das nicht so wie du es beschrieben hast mit den Referaten.

00:17:40: Die Referate waren für mich früher am Anfang die Hölle.

00:17:44: Ich hab die vorbereitet und ich hatte ein gutes Gefühl, ich hab mich hingestellt und ich habe was völlig anderes

00:17:49: gesprochen.".

00:17:50: Und hinterher saß ich an meinem Platz so.

00:17:53: Das heißt nicht, dass die immer scheiße waren.

00:17:54: Die waren manchmal gut und manchmal waren die scheiße.

00:17:57: Aber es war völlig inkonsistent.

00:18:01: Ich hab immer gedacht ... Alter Janine ist doch nicht so schwer!

00:18:04: Du hast das vorbereitet?

00:18:05: Warum zur Hölle sagst du nicht einfach ... Wenn ich was ablese, das geht.

00:18:10: Das krieg ich gut hin.

00:18:11: Ich kann gut Sachen lesen.

00:18:13: Aber wenn ich etwas frei vorsprechen sollte... Über Sachen gesprochen, wo ich dachte ... Was redet sie?

00:18:20: So, dann habe ich versucht mich zurückzuholen.

00:18:21: Das waren dann die schlimmen Tale um wieder an mein Skript anzupassen.

00:18:26: Dann habe ich nur noch rumge... Fürchte da nicht!

00:18:30: Also als ich verstanden habe.. Ich hab irgendwann ohne Jungdesign das Verstanden dass es nicht funktioniert für mich und dann habe Man kann sich sozusagen nicht darauf verlassen, dass das was man sagen möchte auch das ist was rauskommt.

00:18:53: Das ist ja auch spannend!

00:18:55: Sondern im Grunde also ich passe jetzt gerade meine Sprache dir an.

00:19:01: Also ich benutze sozusagen deine Energie, deine Ausdrucksenergie um zu sprechen.

00:19:07: Was mir Offensichtlich, ich mach keine großen ... Ich gallopier auch nicht weg.

00:19:12: Also irgendwie scheint das gut zu passen.

00:19:15: So ne?

00:19:17: Ich benutze aber die Worte, die du verstehst...

00:19:21: Das macht so intuitiv!

00:19:26: Die sagt immer das so wie das Gegenüber es hören will, wie's das gegenüber versteht weil ich habe ja keine festgelegte Art zu sprechen.

00:19:36: Das ist ja voll spannend.

00:19:38: Das heißt, ich würde immer mit Menschen die bildhaft denken Bilder.

00:19:43: Deswegen sind mir wahrscheinlich eben diese Bilder erzählt und mit Menschen, die total logisch unterwegs sind, mit denen rede ich ganz anders.

00:19:53: Das ist ja spannend!

00:19:56: Ich muss jetzt einmal kurz eine Erinnerung einwerfen.

00:20:00: Also mein einer Ex-Mann hat halt eine offene Kehle und mein letzter Partner hat eine definierte.

00:20:06: Und wenn ich was gefragt habe... aus der Generatorenfamilie.

00:20:11: Wenn ich was den einen mit dir auf eine Kehle gefragt habe, dann hat er mir immer Antworten gegeben die für mich so befriedigend gewesen sind.

00:20:19: Das hat

00:20:19: der Anderen nicht.

00:20:20: Nee, komisch!

00:20:23: Genau, jetzt checke ich das erst mal.

00:20:25: Du sagst das ja auch oft zu mir.

00:20:27: du sagst ganz oft wenn ich etwas sage oh danke Janine dass war jetzt so gut ihr zuzuhören?

00:20:33: Ja Jetzt hab' ich's verstanden.

00:20:35: Das ist aber ja durch dich auch.

00:20:37: Also es hat ja was mit dir zu tun, weil ich ja deine Energie sozusagen im Grunde spiegel.

00:20:44: Ich benutze deine Energie um mich auszudrücken und das, was natürlich eine undefinierte Kehle machen kann, um sich sicher zu fühlen.

00:20:54: in dieser Unsicherheit... Weil für mich habe ich früher Linguistik studiert.

00:21:00: tatsächlich also mich hat Sprache schon immer total interessiert Und ich bin total... Ich mag auch so gerne, ich mag total gern Fremdwörter.

00:21:08: Eines meiner Lieblingsfremd-Wörter ist Neologismus.

00:21:12: Habe ich in der zwölften Klasse, glaube ich, gelernt und fand ich so großartig, das dachte ich, das sind... Das ist ein schönes Wort, ne?

00:21:19: Also es klingt schön!

00:21:21: Und ich mag das gerne tatsächlich Worte neu zu bilden.

00:21:24: also das Wort bedeutet Wortneubildung ist die Übersetzung für die, die das nicht wissen und so ja Wortkonstrukte zu bild'n Giebig total.

00:21:35: Aber auch mich breit, also ich wollte mich immer breit aufstellen damit ich... Also ich kann so richtig Gostel sprechen, ne?

00:21:42: Ich komme ausnahm.

00:21:44: Also ich sag mal geschichtlich komme ich eher daher und dann habe ich irgendwann gemerkt in der Abi-Zeit hab' ich so mich ausgedrückt dass Leute von früher mich nicht mehr verstanden haben.

00:21:56: Ja es war so abgedreht auch ich glaube voll unfassbar nervig, ne?

00:22:00: Weil ich so Bock auf diese Fremdwörter hatte.

00:22:03: Das heißt, ich hab mir ja ein großes Vokabular angeeignet und nutze immer nur einen Teil davon je nachdem mit wem ich spreche.

00:22:10: Ohne dass ich... Ich mach das aber nicht bewusst!

00:22:12: Ich bemerke das nur.

00:22:16: Und das ist glaube ich eine gute Aufgabe für eine undefinierte Kehle sich möglichst viel mit Worten zu beschäftigen um oder auch mit gewaltfreier Kommunikation oder sowas weil es einfach dieses Spektrum erweitert, auf was man dann automatisch quasi zureiben kann.

00:22:35: Kennst du auch das... also das habe ich mal so gelernt dass die und definierten Kehlen wir können auch sabbeln ohne Unterlass?

00:22:44: Ja das ist ja die Schattenseite!

00:22:48: Also auf jeden Fall, ich würde das nicht nur auf Sabbeln beschränken sondern auch dieses Auffallen wollen.

00:22:56: Dadurch dass man ja unsicher ist, man kann sich ja nicht wie du auf seine Sprache verlassen.

00:23:01: Man hat nicht dieses Gefühl dich total verlässlich drin.

00:23:05: Und deshalb ist, glaube ich dieses...

00:23:08: Hallo!

00:23:09: Ich bin auch da.

00:23:10: Ja, da könnte ich auch noch was zu sagen und dann könnte ich gerne nochmal eine Schleife und so.

00:23:17: Nur damit das bloß nicht aufhört, dieses tolle Gefühl während ich spreche und alle mir zuhören?

00:23:22: Ja, ich weiß.

00:23:24: So Kollegen.

00:23:27: Das sage ich die ganze Pause über gar nichts mehr.

00:23:30: Ich bin ein Wort und sie reden

00:23:32: also

00:23:33: Dann lächeln wir bestimmt nur auf eine Gehle.

00:23:34: Von manchen weiß ich es ja dann auch, ne?

00:23:37: Ja genau und das kann natürlich auch das Gegenteil sein.

00:23:40: Also die Menschen, die einfach total gar nichts sagen.

00:23:43: Stimmt!

00:23:44: Damit kann man auch auffallen.

00:23:46: Und aber auch... Ich habe ja dieses Experiment am Laufen dadurch, dass ich lange Zeit in der Tattoo-Szene unterwegs war, dass sich mir die Leute wirklich großflächig tätowiert sind.

00:24:01: Die haben in der Regel eine offene und definierte Kehle.

00:24:04: Das ist ja auch interessant!

00:24:06: Weil das ja

00:24:06: auch ne Form von Ausdruck ist, ne?

00:24:08: Ja

00:24:09: Und zwar eine Laute sag ich mal, wenn du richtig großlich tätowiert bist... ...ist es auch eine laute...

00:24:15: Das ist spannend.

00:24:17: Damit mich bloß keiner über sieht, so ne?

00:24:19: Und das zum Beispiel, das kenne ich total als ich aufgehört habe meine Haare.

00:24:22: Meine Haare waren immer feuerrot seitdem ich vierzehn bin So ne?

00:24:26: Als ich aufgehört hab die zu färben, hab' ich mir den Nasen rickstechen lassen.

00:24:30: Ich

00:24:31: dachte, um Gottes zu werden, sonst ist hier gar nichts mehr los.

00:24:35: Das ist ja fürchterlich!

00:24:36: Wie langweilig ist das denn?

00:24:37: Also mittlerweile lache ich da drüber,

00:24:40: d.h.,

00:24:41: nicht dass ich es lasse.

00:24:42: Ich versuche nicht mehr ganz so viel... achte sehr gerne meine Impulse, ob ich wirklich eine Reaktion habe zu sprechen.

00:24:51: Aber du fällst ja auf.

00:24:55: Wodurch auch immer du aufhältst, du fälst schon auf.

00:24:57: Du kannst dich ganz wegmachen

00:25:01: Wenn du das glaubst, weil du mich kennst.

00:25:05: Ich kenne das sehr gut mein ganzes Leben lang sehr unbemerkt durch Menschenmengen zu gehen.

00:25:12: Aber in dem Moment wo ich eingeladen werde oder wo du mich fast fragst dann kommt meine Zeit.

00:25:20: Wie ist es in deiner Familie?

00:25:23: Die undefinierte?

00:25:24: und wie viel definierter habt ihr?

00:25:26: Zuhause bei uns, also jetzt in meiner jetzigen Familie.

00:25:29: Tatsächlich haben wir nur eine definierte Kehle.

00:25:31: Und das macht da einen Unterschied?

00:25:34: Also wie ist das im Familie?

00:25:35: Weil ich habe gerade überlegt, mit meinen Kindern sind alle definiert!

00:25:40: Ach

00:25:40: wirklich?!

00:25:43: Alle vier haben eine definiete Kehles?

00:25:48: Ja, das ist ja spannend.

00:25:51: Das kommt auch immer so ein bisschen drauf an, wie das dann so angelegt ist.

00:25:55: Das ist jetzt schwierig finde ich weil bei meinem Sohn es ist so dass der eine definierte Kehle hat aber das kann man auf jeden Fall sagen er hat auf jeden fall eine immer gleiche Art und Weise sich auszudrücken und das ist für mich sehr herausfordernd weil ich diese Art und Weise manchmal so herausfordern finde und ich aber auch immer sehe ja der fühlt sich was das angeht total sicher in seinem Ausdruck Und das hat meine Tochter nicht.

00:26:27: So, ne?

00:26:28: Dann ist das ja noch so eine Denkarene.

00:26:29: Die denkt ganz viel und legt das dann von links nach rechts... ...und die hat auch schon ganz früh gesprochen.

00:26:36: Ganz, ganz, ganz früh!

00:26:38: Und sie kommt aus der Schule... Wenn ich nach Hause fahre, dreißig Minuten... Ich sag nix.

00:26:47: Und neben mir spricht es.

00:26:50: Bis es so leer geht.

00:26:51: Ich hab das Gefühl, die erhält sich in der Schule viel zurück Und dann, alles was so aufgestaut ist muss einmal raus.

00:26:58: Und dann können wir wunderbar aber auch... Wir können alle ziemlich gut miteinander schweigen!

00:27:04: Das können wir nicht.

00:27:06: Ah, ehrlich?

00:27:08: Das können weh nicht.

00:27:09: Also bei uns redet wirklich wenn wir zusammen sind immer irgendwer tatsächlich.

00:27:17: Voll also des.

00:27:18: Ich habe auch gerade gedacht, als die Kinder klein waren und es darum ging ob sie bei mir wohnen dürfen oder nicht.

00:27:24: Also dieser ganze Trennungsdrama... Da war eine Kinderpsychologin bei uns und hat gesagt dass sie das außergewöhnlich findet wie gut meine Kinder sich ausdrücken können.

00:27:37: Und wir können gut miteinander schweigen?

00:27:41: Können wir mal experimentell machen aber haben wir noch nie gemacht!

00:27:44: Wir können mich nicht erinnern echt nicht

00:27:48: sehr spannend.

00:27:48: Das ist ja wirklich super spannend!

00:27:52: Ach, da gehört es vielleicht auch noch dazu ne?

00:27:53: Also für mich ist das auch super wichtig.

00:27:55: also ich rede ja richtig richtig gerne und tausche mich total gerne aus aber den ganzen Tag kenne ich das nicht.

00:28:08: Das war mir noch nicht bewusst.

00:28:09: vielen Dank für dieses neue AHA.

00:28:12: genau Ich glaube was wäre denn zum Beispiel ein ungesundes Verhalten von einem definierten Kehezentrum

00:28:22: Kann mir da schon vorstellen, dass meine Worte sind die Wahrheit.

00:28:31: Und das aus den Menschen so überzustülpen.

00:28:38: und ich glaube argumentativ auch wenn man dann... Wo groß

00:28:41: ist?

00:28:41: Das habe ich mir oft schon anhören müssen, dass sich ja andere Leute argumentativ an die Wand reden kann.

00:28:48: Ja genau weil ich glaube diese Sicherheit die man damit ausstrahlt Die hat ja auch was, ne?

00:28:54: Das ist ja auch toll.

00:28:55: Und ich glaube das war... Ja genau!

00:28:57: Ich habe mich früher immer in Diskussionen verstricken lassen und ich hab' ja auch keine festgelegte Meinung.

00:29:04: Das kommt ja erschwerend hinzu,

00:29:05: ne?!

00:29:07: Und hab aber selbst bei meinen Werten nie irgendwelche Argumentation gewonnen, wenn ich das meine.

00:29:15: Ich hab dann irgendwann immer mittendrin gemerkt, poh, ich find's voll anstrengend und eigentlich habe ich gar keinen Bock mehr.

00:29:21: Aber ich wollte dann auch nicht kleinen Beinen gehen, das war eher so ein bisschen trotz.

00:29:25: Ich fand es so schlimm und es ist glaube ich nie am Ende rausgekommen dass der andere gesagt hat achso ja alles klar nee stimmt glaubst du was habe ich nicht erlebt als junger Mensch?

00:29:38: Du wahrscheinlich dann doch ne?

00:29:42: Also da spielen ja echt so viele Sachen mit rein.

00:29:44: wenn wir daran denken dass ich ja eine sogenannte fünfte Linie bin war das nicht immer, wie gesagt ich war sehr impulsiv und durch die Art und Weise wie ich unterwegs war.

00:29:57: Und zum Teil ja auch sehr radikal.

00:29:59: und eben dieses missionarische bin ich nicht immer bei meinen Gegenübers.

00:30:03: also ich habe da nicht so viele brennende tolle Erfahrungen gemacht dass ich denke ja es war immer gut gute Feedbacks!

00:30:09: Wie kriege ich heute?

00:30:11: Wachsinnere und auch rhetorisch ausgebildete Person.

00:30:17: Da kriege ich das schon, weil ich es anders einsetzen kann.

00:30:20: aber als ich jung und umgestimmt war?

00:30:22: Nein!

00:30:23: Also das heißt wir können schon sagen dass egal ob definiert oder

00:30:28: bezählt ist wichtig

00:30:30: sich mit Fahrer auseinanderzusetzen.

00:30:33: Genau, das ist mir.

00:30:34: Und das wiederum sind wir nämlich voll am Puls der Zeit weil ich finde es gerade extrem wichtig in einer Welt wo zunehmend also ich finde die Menschen sind angespannt sie haben Angst sie sind aggressiver ja dann und Es sind so viele Konflikte unterwegs dass wird genau dann extra lernen unsere Sprache gut aus also uns wirklich gut auszudrücken Worte haben macht So dass ich da viel bewusster mit bin.

00:31:05: Während wir geredet haben die ganze Zeit gedacht, warum ist mir das eigentlich so wichtig auch darüber zu sprechen?

00:31:10: Wir dürfen mit diesen Energien, die in uns sind, genauso surfen lernen wie Emotionalität oder nicht-Emotionalität.

00:31:20: Selbst wenn wir sagen, okay, so sind wir angelegt und es ist jetzt von Gott gegeben, dann darf ich aber trotzdem lernen.

00:31:25: wer bin ich denn da eigentlich?

00:31:29: Wie nutze ich denn dieses Werkzeug?

00:31:33: Wenn nicht gleich eine sein will, die mit einer Machete durch die Gegend fetzt und irgendwie jedem den Kopf abschlägt.

00:31:38: Möchte ich ja nicht!

00:31:40: Darf ich das lernen?

00:31:42: Das ist manchmal schmerzhaft.

00:31:47: Und das Ergebnis ist aber wichtig...

00:31:52: Was mir gerade nochmal kommt, wir nehmen uns ja immer nur so einen Teil heraus und schauen uns jetzt an wie heute zum Beispiel das K-Zentrum.

00:31:59: Und ich glaube es ist uns beiden aber noch mal wichtig auch zu sagen, dass eben nur ein mini kleiner Teil ist.

00:32:06: Deswegen haken wir manchmal glaube ich auch in den Beschreibungen weil natürlich unser Ganzessein da immer mit rein spielt.

00:32:12: Das können wir nicht nur... Also unsere Sprache hat ja... Wir drücken ja über dieses Zentrum alles andere was in uns drin ist aus Und das ist natürlich bei jedem Menschen völlig unterschiedlich.

00:32:24: Genau, also es sind immer nur so ... Das ist wichtig!

00:32:27: Nur so Sequenzen die wir hier

00:32:29: bezeichnen.

00:32:30: Ja

00:32:31: und du hast gesagt dass die Beziehungen sind ja so dein Lieblingsthema.

00:32:40: Gibt es jetzt sozusagen eine Resümee was man ziehen kann in der Beziehung von undefinierter und definierter Kehle?

00:32:46: Also wo man sagen kann, das ist was da darf man gut drauf aufpassen Oder?

00:32:52: Also ich glaube, dass es... also das eine oder das war ja mal ein Aha-Erlebnis gerade.

00:32:56: Dass der Mensch mit der die offene Kehle hatte, also meinen Beziehungspartner mit der offenen Kehler, dass er mich viel mehr abholen konnte zwischendurch mit seinen Worten was mir nicht bewusst war, dass hier dann noch nicht eingestellt sind als der, der das nicht so macht, der halt auch seinen eigenen Ausdruck hat.

00:33:16: So!

00:33:17: Seid ihm ja zugewilligt,

00:33:20: wusste

00:33:20: ich aber damals nicht.

00:33:23: Ja genau und manchmal passt es und manchmal passt das nicht?

00:33:27: Ich finde immer die Dynamiken um die Dynamik weiß.

00:33:31: kann ich anders damit umgehen weil jetzt kann ich ja sagen hat auch seinen festen Ausdruck ist schon okay also gar nicht dafür verantwortlich mich abzuholen Herr Gott bin ich ja.

00:33:42: Oder wie es auch mit den Kindern ist, das macht sicherlich auch noch mal einen Unterschied.

00:33:46: Weil ich glaube dass so eine Verbindung von was auch immer zur... Also die Kehle wird ja meistens seitdem beim Projektor aber sie wird definiert.

00:33:56: also man ist man manifesto oder sonst was?

00:33:59: Das macht hier auch ein Unterschied nochmal in der Lebensweise.

00:34:02: Aber das ist dann nochmal ein Thema für Anlass.

00:34:04: Was für'n Typ man ist ob man diese Kehles definiert hast meinst du?

00:34:08: Ja

00:34:08: auf jeden Fall!

00:34:10: Auf jeden Fall.

00:34:12: Ich finde immer, dass man einen... Also irgendwie hat man mit den Talenten die man mitbekommen hat ja auch so eine Art Auftrag.

00:34:23: Weil es etwas ist was uns geschenkt wurde und Geschenke darf man nutzen finde ich, und zwar am allerbesten in meiner Welt jedenfalls nicht nur für sich sondern eben auch das alle so ein bisschen was davon.

00:34:38: Und so eine definierte

00:34:39: Kede ist ja eben auch etwas was dem gegenüber eine Sicherheit vermitteln kann.

00:34:46: Aber wenn du natürlich jetzt die ganze Zeit von mir vorderst dass ich gefälligst genauso spreche und genau so sicher bin in meinem Ausdruck wie du dann würde mich das endlos also heute nicht mehr.

00:34:56: aber dann hätte mich das früher wahnsinnig gestresst Und ich würde auch behaupten, dass zum Beispiel wir arbeiten ja das Gleiche.

00:35:04: Wir sind beides jungen Design-Analytikerinnen und werden völlig unterschiedlich vorbereiten.

00:35:10: Ich glaube, wir sind uns beide einig, dass die Basis eine gute sein muss – also man braucht eine fantastische Ausbildung, man muss viel Wissen sozusagen in sich tragen egal wie man sonst so angelegt ist damit man gut arbeiten kann.

00:35:24: Und deine Vorbereitung weiß es aber bestimmt eine sehr viel akribischere, also dass du dich wirklich gut vorbereitest auch.

00:35:32: Damit du weißt was du sagst und so... Und ich bin völlig anders angelehnt.

00:35:37: Da ist das mit dem Referat!

00:35:39: Du kannst es so sprechen.

00:35:40: jetzt habe ich's genau wenn ich etwas vorbereite außer wenn nicht in der Aufstellung bin.

00:35:45: da brauche ich nichts vorbereiten weil dann bin ich... Ja,

00:35:47: da fühlst du dich ja ein.

00:35:48: Kanal Kehlkanal bla bla.

00:35:50: aber für einen Reading da sitze ich hier und mache mir Notizen und schreibe raus und lese nach Fühlen mich dann noch mal reinschreib auch das auf und dann wird daraus das große Ganze.

00:36:00: Genau, absolut!

00:36:03: Und das ist halt bei mir anders?

00:36:04: Bei mir geht die Vorarbeit... Jetzt bin ich natürlich auch noch zusätzlich kein emotionaler Mensch und so, ne?

00:36:11: Hab eine ganz doll angelegte Milz.

00:36:15: also für die, die es interessiert Das heißt Ich hab so andere Ressourcen auf die ich zurückgreife.

00:36:20: Die Basis machen wir gleich.

00:36:23: Wir haben beide ganz viel gelernt, wir haben beide ganze Ausbildung gemacht und so.

00:36:27: Und beschäftigen uns einfach dauerhaft mit diesem Thema.

00:36:30: So das ist aber ein bisschen wie bei mir mit der Sprache.

00:36:32: ich habe jetzt diese ganzen Wissen und die Sprache.

00:36:35: Die hab' ich da liegen, wie so ein Werkzeugkasten.

00:36:38: Und in dem Moment wo dann jemand kommt weiß ich... Ah!

00:36:42: Bei dem macht er das mit dem, keine Ahnung, mit dem Hammer.

00:36:46: Das macht keinen Sinn.

00:36:47: Ich hole hier mal den Pinsel.

00:36:52: Genau.

00:36:52: Und dann wird das sozusagen, stelle ich das zur Verfügung?

00:36:56: Das ist glaube ich der große Unterschied, warum sich auch ridings immer unterschiedlich anhören natürlich.

00:37:01: Ja, ja.

00:37:02: Da denke ich auch, dass es auch wenn ich da ja festgelegt bin... Deshalb glaube ich habe ich als ich angefangen hab mit jungen Design und auch angefangen aber das nach außen zu tragen, haben mich die Leute nicht verstanden.

00:37:14: Ja genau!

00:37:14: Du hast auf deine Art gesprochen Halte.

00:37:18: Aber jetzt versuche auf die Leute anders einzustellen und kann besser verstanden.

00:37:27: Genau, gleichzeitig glaube ich ist es halt am besten wenn du für die Leute sprichst, die dich verstehen.

00:37:32: also einfach wo diese Stimmart, sag' ich mal, resoniert.

00:37:38: das ist ja ein viel tolleres Erlebnis für dich als wenn du dich mit deiner definierten Kehle da irgendwie anpasst.

00:37:45: Eigentlich ist das so nicht gewollt.

00:37:47: Ja, ich weiß.

00:37:51: Das ist schon richtig so.

00:37:54: Sehr spannend!

00:37:58: Hast du noch eine Frage?

00:37:59: Ja genau, habe ich auch gerade gedacht.

00:38:01: Nö.

00:38:04: Er hat ja noch gesagt... Ich würde einmal gerne was darüber sagen, dass der Uranus in Tor zwanzig ist im Kehl-Tor.

00:38:11: aber jetzt hab' ich so das Gefühl nö brauchmündig

00:38:14: Okay, okay.

00:38:15: Ja es ist auch tatsächlich... Wir haben schon so ein Struggle zwischen dieser Fachsprache und dem das uns alle verstehen, ne?

00:38:24: Das ist natürlich gerade wenn man so fachsimpeln kann was ja immer irgendwie sehr befriedigend ist dann ist das manchmal schwer da so rauszukommen.

00:38:31: aber man kann ja vielleicht auch Fragen stellen.

00:38:32: oder geht das unter so einem Podcast oder so?

00:38:34: Das

00:38:34: geht!

00:38:35: Also ich hab's ja bei YouTube drin und glaube bei Spotify können die Leute Fragen stellen Oder eben dich und mich direkt anschreiben Klar.

00:38:43: Und wir wollen ja uns immer mal wieder treffen und zu bestimmten Themen reden, also das würde mich auch... Das frage ich dann gerne in die Runde, welche Themen interessieren euch damit wir uns austauschen können?

00:38:54: Wir sind halt in manchen Sachen ähnlich und manche Sachen ganz anders.

00:38:57: Ja genau!

00:38:58: Ich glaube

00:38:59: dass wir da ganz wertvoll sind für Menschen.

00:39:04: Sehr schön, vielen Dank!

00:39:06: Danke dir!

00:39:07: Dann wünsche ich dir jetzt noch eine gute Zeit.

00:39:09: oder möchtest du noch abschließend was mitgeben?

00:39:12: Opa, Überforderung nein.

00:39:15: Dankeschön!

00:39:18: Habt dich wohl.

00:39:19: Du auch.

00:39:24: Ciao

00:39:41: You

00:40:03: think that saying nothing is some kind of strength, but silence has a volume.

00:40:11: And I've heard it at length.

00:40:13: so what are you sayin'?

00:40:14: I'm sayin' what i mean.

00:40:16: Are ya sure about that?

00:40:18: Are you here and I'm sayin'?

00:40:22: Say what you

00:40:24: mean.

00:40:25: What you say Don't wrap me away Is worth more!

00:40:41: I used to shrink my sentences.

00:40:47: Make them soft make them small.

00:40:49: I thought if i spoke too clearly

00:40:51: you might not

00:40:56: like me at all.

00:41:37: And the words just come out mean Not dressed up, not rehearsed

00:41:43: Just

00:41:43: honest and a little strange.

00:41:46: That's when something moved.

00:41:50: Yeah I know that moment.

00:41:51: I've been circling around it Most of my life.

00:41:55: It's terrifying And its'the only thing...

00:41:58: ...that actually works.

00:42:01: Say

00:42:04: what you need Me!

00:42:09: That

00:42:09: is fake.

00:42:12: Say What You Need Is

00:42:19: what we actually need.

00:42:24: the truth,

00:42:27: it matters to you.

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